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Diätdrinks

Vorsicht vor falschen Versprechungen

»Ökotest« hat pünktlich zum Beginn der Diät-Saison 14 Formula-Produkte bewertet. Mehr als die Hälfte der Pulver fällt durch und nur fünf erhalten die Note befriedigend.
Daniela Hüttemann
07.01.2019
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Das Prinzip klingt einfach: Ein bis zwei Hauptmahlzeiten am Tag werden durch einen schnell anzurührenden Diät-Drink ersetzt. Das spart Kalorien und man nimmt ab beziehungsweise hält sein Gewicht, allerdings auch nur bei kalorienarmer Ernährung. »Diätdrinks sind schlicht überflüssig«, meint die Zeitschrift »Ökotest«. Sie würden nicht dabei helfen, kalorienärmere Ernährungsgewohnheiten zu erlernen. Stattdessen erweckten sie durch ihre Werbeversprechen sogar den Eindruck, abnehmen sei leicht, zum Beispiel Marktführer Almased mit dem Spruch »einfach weil es funktioniert« oder Slimfast mit »Unser Plan ist einfach und er funktioniert – wie Studien belegen«. Viele Produzenten hielten sich auch nicht an die Health-Claims-Verordnung, die vorgibt, welche Aussagen über welche Inhaltsstoffe getroffen werden dürfen.

Und auch mit dem Inhalt ist Ökotest alles andere als zufrieden: Alle der getesteten Produkte enthielten Aromen oder Süßstoffe, die die Zeitschrift als kritisch wertete. Vitamine und Mineralstoffe kamen bis auf bei einem Produkt nicht aus natürlichen Quellen. Zudem fanden sich in allen ausreichend bis ungenügend bewerteten Drinks erhöhte bis sehr stark erhöhte Werte gesättigter Kohlenwasserstoffe aus Mineralöl (MOSH/POSH), so auch in Almased und Formoline.  

Wer dennoch zum Diätshake greifen möchte, dem empfiehlt die Zeitschrift eines der befriedigend getesteten, relativ preisgünstigen Präparate von dm, Layenberger Fit oder Aldi. Auch Yokebe Aktiost von Naturwohl Pharma war unter den befriedigend getesteten Produkten.

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