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Pilotprojekt

E-Rezept startet im November

Ab November können in einer Pilotregion Baden-Württembergs Ärzte erstmals elektronische Verordnungen ausstellen. Ab Februar 2020 soll dies dann im gesamten südwestlichen Bundesland möglich sein. Bundesweit ist die Einführung ebenfalls für das kommende Jahr geplant.
Infinitemarketing/dpa
11.06.2019
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Patienten in Stuttgart und im Landkreis Tuttlingen können sich von November an nach einer Diagnose per Internet oder Telefon vom Arzt elektronische Rezepte ausstellen lassen. Bis Februar 2020 sollen dann Patienten im ganzen Südwesten von der Möglichkeit Gebrauch machen können, wie «Stuttgarter Nachrichten» und «Stuttgarter Zeitung» am Dienstag berichteten. Ein Sprecher des Sozialministeriums bestätigte dies.

Gebunden ist das Ausstellen des E-Rezepts im Pilotprojekt »GERDA« den Zeitungen zufolge an das Telemedizinangebot «docdirekt» der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg. Dort können sich Patienten per Videochat oder Telefon an einen Arzt wenden. Seit Mitte April 2016 haben sich dem Bericht zufolge rund 4000 Nutzer per Anruf an «docdirekt» gewandt. In 792 Fällen wurde der Kontakt zu einem Arzt hergestellt. Künftig kann dieser (zunächst in Stuttgart und im Kreis Tuttlingen) auch Medikamente verordnen. Die Patienten bekommen über einen elektronischen Schlüssel Zugriff auf das Rezept und können es an eine Apotheke ihrer Wahl senden.

Das Land fördert die E-Rezept-Entwicklung mit rund 1 Million Euro. Sozialminister Manne Lucha (Grüne) lobte den «großen Nutzen des Projekts für die Bürger». Baden-Württemberg gehe beim E-Rezept «bundesweit als Pionierland voran», sagt er den Zeitungen. Auch der Präsident der Landesapothekerkammer, Günther Hanke, sagte, die Technologie habe «das Potenzial, Vorlage für eine bundeseinheitliche Lösung zu sein». Fritz Becker, Präsident des Landesapothekerverbands, betonte, dass der Patient alleiniger Herr seiner hochsensiblen Gesundheitsdaten bleibe.

Im Laufe des kommenden Jahres soll das E-Rezept auch bundesweit starten. Laut Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) müssen bis 30. Juni 2020 die technischen Vorgaben geschaffen sein, dass Ärzte Rezepte elektronisch an die Apotheke übermitteln können. Die Apotheken wiederum sollen laut sogenanntem Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) bis zum 31.März 2020 an die Telematik-Infrastruktur (TI) angebunden sein. Die ABDA hält diesen Termin jedoch für nicht realistisch. Denn die Bereitstellung der dazu benötigten E-Health-Konnektoren seitens der Industrie wird laut ABDA frühestens im ersten Quartal 2020 erwartet.

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