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Darm, Galle, Hüfte

Die häufigsten OP's bei Deutschen

Wer stationär ins Krankenhaus kommt, wird dort in vielen Fällen auch operiert. Je nach Alter des Patienten unterscheidet sich die Häufigkeit bestimmter Eingriffe aber stark. Während ältere Menschen häufig am Darm operiert werden, stehen bei jüngeren orthopädische Eingriffe an der Spitze.
dpa
08.10.2018
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Jeder dritte deutsche Patient, der 2017 im Krankenhaus behandelt wurde, wurde dort auch operiert. Das hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden heute mitgeteilt. Demnach wurde bei 38 Prozent der im vergangenen Jahr stationär im Krankenhaus behandelten Patienten eine Operation durchgeführt. Gegenüber dem Vorjahr hat sich dieser Anteil nicht verändert.

Gut die Hälfte der chirurgisch Behandelten des Jahres 2017 war 60 Jahre und älter. Die häufigsten Operationen in dieser Altersgruppe waren sogenannte «andere Operationen am Darm» - also Eingriffe, bei denen zum Beispiel Verwachsungen gelöst oder Darmabschnitte aufgedehnt werden. Es folgten endoskopische Operationen an den Gallengängen sowie Implantationen einer Endoprothese am Hüftgelenk.

Auch bei den 45 bis 59-Jährigen waren «andere Operationen am Darm» der häufigste Eingriff. Bei weiblichen Patienten folgten auf Platz Zwei Operationen an Mittelfußknochen oder Zehen, bei den Männern waren es Eingriffe an der Lendenwirbelsäule sowie an Kreuz- und Steißbein.

Bei jungen Patienten zwischen 15 und 44 sieht die Statistik noch einmal anders aus. Hier wurden bei Frauen am häufigsten Operationen im Zusammenhang mit der Entbindung eines Kindes durchgeführt, bei den Männern Eingriffe an der unteren Nasenmuschel. Bei Kindern bis einschließlich 14 Jahren war die Einschneidung des Trommelfells zur Eröffnung der Paukenhöhle der häufigste chirurgische Eingriff, gefolgt von der Entfernung der Rachenmandeln. /

Foto: Shutterstock/xmee

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