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Gesundheitskarte

Erneute Verzögerung

24.11.2009
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Von Stephanie Schersch / Gesundheitsminister Philipp Rösler hat die weitere Entwicklung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) vorerst ausgesetzt. Die Erweiterung der Krankenversichertenkarte soll auf ein modernes Versichertendatenmanagement sowie die Notfalldaten konzentriert werden.

»Die Realisierung weiterer medizinischer Anwendungen wird so lange mit einem unbefristeten Moratorium belegt, bis praxistaugliche, höchsten datenschutzrechtlichen Anforderungen entsprechende Lösungen vorgelegt werden«, sagte der Minister. Demnach wird es nun eine schrittweise Einführung der Karte geben. Zuvor war Rösler mit Vertretern der Ärzte und Krankenkassen zusammengetroffen, um über die Zukunft des Projekts Gesundheitskarte zu beraten. Dabei waren sich alle grundsätzlich darüber einig »dass eine praxistaugliche und sichere Telematikin-frastruktur notwendig ist, damit die Herausforderungen an ein technologisch hoch entwickeltes und modernes Gesundheitswesen erfüllt werden können«, heißt es in einer Pressemitteilung der Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).

Die Einführung der Gesundheitskarte verschiebt sich damit erneut. Ursprünglich sollte sie bereits 2006 starten, derzeit wird sie noch in sieben Testregionen erprobt. Langfristig soll die Karte die Versorgung der Patienten besser und kostengünstiger gestalten. So soll die eGK etwa den Zugriff auf elektronische Patientenakten sowie die Ausstellung elektronischer Rezepte ermöglichen. Bisher unterscheidet sich die Karte jedoch lediglich durch die Art des Chips sowie durch ein Foto von der normalen Versichertenkarte.

 

Dr. Peter Homann, im Vorstand des Deutschen Apothekerverbands (DAV) für Telematik zuständig, hält die Entscheidung Röslers grundsätzlich für richtig. »Es war der Wunsch der Leistungserbringern, die Weiterentwicklungen nochmals zu überdenken«, sagte er. Das Wort »Moratorium« sei in diesem Kontext jedoch nicht angebracht. »Tatsächlich geht die Erprobung der Karte in den Testregionen ja voran, der Prozess wurde also nicht angehalten.«

 

Stellungnahme geplant

 

Gespräche über Anwendungen und die weitere Einführung der Gesundheitskarte sollen noch in diesem Jahr fortgesetzt werden, heißt es beim BMG. Der DAV möchte in jedem Fall die Funktionen des elektronischen Rezepts sowie der Arzneimitteltherapiesicherheit in die elektronische Gesundheitskarte einbringen. Zusammen mit anderen Leistungserbringerorganisationen werde man in Kürze eine Stellungnahme vorlegen, sagte Homann. /

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