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Cannabis

Verkaufsmenge steigt

21.09.2016
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Von Christina Müller / Die Erwerbsmengen von Cannabis zu medizinischen Zwecken steigen stetig. Das beweisen Zahlen, die die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken nennt. Demnach gaben Apotheken im ersten Halbjahr 2016 bereits rund 61,8 Kilogramm Cannabis ab. Im Gesamtjahr 2015 waren es knapp 85,2 Kilogramm und damit fast doppelt so viel wie 2014 (etwa 44 Kilogramm).

Die Fraktion Die Linke hatte sich Ende August unter anderem erkundigt, wie viel Zeit das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) durchschnittlich benötige, um einen entsprechenden Ausnahme­antrag zu bearbeiten. Die Bundesregierung antwortete vergangene Woche: »Die Erfahrungswerte des BfArM zeigen, dass ein vollständiger Patientenantrag auf Erteilung einer Ausnahmeerlaubnis zum Erwerb von Cannabis zu medizinischen Zwecken in weit mehr als 90 Prozent der Fälle innerhalb eines Zeitraums von drei Monaten inhaltlich beschieden wird.«

 

Aus der Sicht der Fraktion dauert dies zu lange. Auf Nachfrage der Partei erklärte die Regierung, dass seit Februar 2015 insgesamt elf Personen verstorben seien, bevor die Behörde über ihren Antrag entschieden hatte. Für Frank Tempel, drogenpolitischer Sprecher der Linken im Bundestag, ist das nicht hinnehmbar. Möglicherweise hätte das Leiden dieser Menschen gelindert werden können oder sie wären »sogar noch am Leben, wenn die Bundesregierung ihnen nicht unnötig hohe bürokratische Hürden auferlegt hätte«. Hier mit Betäubungsmittelsicherheit zu argumentieren, sei zynisch. /

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