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Milder Winter

Minus bei OTC-Präparaten

10.09.2014
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Von Stephanie Schersch / Im ersten Halbjahr 2014 haben Apotheken deutlich weniger rezeptfreie Arzneimittel abgegeben als im Vorjahreszeitraum.

 

So gingen zwischen Januar und Juni 416 Millionen Packungen OTC-Präparate und Gesund­heits­mittel über den HV-Tisch, wie aus Zahlen des Gesundheitsdienstleister IMS Health hervorgeht.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Einbruch um fast 6 Prozent. Besonders deutlich fällt der Rückgang bei den Verordnungen über die Gesetzliche und die Private Krankenversicherung aus. In beiden Fällen liegt das Minus bei mehr als 8 Prozent.

 

Grund für diese Entwicklung ist IMS Health zufolge die Erkältungssaison, die 2013 sehr stark und in diesem Jahr vergleichsweise schwach ausgefallen ist. Vergleicht man das erste Halbjahr 2014 hingegen mit Zahlen aus dem gleichen Zeitraum 2012, ergibt sich mit Blick auf den Absatz ein Plus von 3,2 Prozent bei der Selbstmedikation. Die Zahl der Verordnungen liegt in etwa auf gleichem Niveau.

 

Insgesamt wächst laut IMS die Nachfrage bei Schmerz­prä­pa­ra­ten gegen Muskel- und Gelenkbe­schwer­den, Be­ru­hi­gungs- und Schlafmitteln sowie bei Atemwegsprodukten und Anti­allergika. /

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