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Katheter und Stoma

Versorgung läuft suboptimal

06.09.2017
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Von Anna Pannen / Hilfsmittel-Hersteller fürchten, dass Patienten in Deutschland auch weiterhin nicht immer gut mit Kathetern oder Stoma versorgt werden. Das hat der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) erklärt.

 

Seit Inkrafttreten des Heil- und Hilfsmittelgesetzes (HHVG) im April darf die Versorgung mit diesen individuell angepassten Hilfsmitteln von den Krankenkassen eigentlich nicht mehr per Vertrag ausgeschrieben werden. Allerdings könnten Kassen den entsprechenden Passus im Gesetz weit auslegen und die sensiblen Mittel so auch weiter ausschreiben, beklagte ein BVMed-Sprecher.

 

Auch hätten einige Kassen die Gelegenheit genutzt und kurz vor der Gesetzesänderung noch einmal Stoma und Katheter ausgeschrieben. Diese Verträge sind deshalb noch eine ganze Weile gültig. Für die Patienten sei das mitunter nicht zumutbar, da gerade diese Hilfsmittel je nach Verlauf der Erkrankung individuell passen und auch fortwährend neu angepasst werden müssten, erklärte der Verband. Ist nur einer – meist der günstigste – Lieferant zuständig, bekämen alle Patienten denselben Standard, der oft nicht passe und Lebensqualität koste.

 

Der BVMed bemängelt auch, dass das HHVG keine strengere Kontrolle der Krankenkassen vorsieht. Welche Hilfsmittel sie ihren Patienten anbietet, bestimmt jede Krankenkasse in einer sogenannten Leistungsbeschreibung. Zwar legt das neue Gesetz fest, dass sie hier eine genügend große Auswahl in guter Qualität bereitstellen und auch die notwenige Beratung offerieren müssen. Ob sie das aber tatsächlich tun, werde kaum kontrolliert, so ein BVMed-Sprecher. Kontrollen seien nur stichprobenartig oder bei Auffälligkeiten vorgesehen. /

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