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Arzneimittelversorgung

Grüne fordern Antworten

13.08.2014
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Von Ev Tebroke / Gleich zu mehreren apothekenrelevanten Themen fordern die Grünen eine Stellungnahme der Bundes­regierung: In einer sogenannten Kleinen Anfrage verlangen sie insbesondere eine Aussage zum Umgang mit dem Fremd- und Mehrbesitzverbot und dem Apothekenhonorar.

Mit ihrem Fragenkatalog beziehen sich die Grünen auf ein Gutachten des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, der im Juni Empfehlungen zur Arzneimittelversorgung ausgesprochen hatte. Die Grünen-Gesundheitsexpertin Kordula Schulz-Asche und ihre Fraktionskollegen wollen wissen, ob die Regierung die Einschätzung des Sachverständigenrats teilt, »dass sich aus ordnungs- und versorgungspolitischer Sicht für eine effiziente und effektive Arzneimitteldistribution eine Aufhebung des Fremd- und Mehrbesitzverbotes begründen lässt«.

 

Mehr Wettbewerb

 

Auch zum Vorschlag der Sachverständigen, die Apothekenhonorierung zu reformieren, fordern die Grünen eine Einschätzung. Der Sachverständigenrat hatte vorgeschlagen, dass Apotheken die Preise für rezeptpflichtige Arzneimittel künftig weitgehend selbst kalkulieren sollten. Er setzt damit auf einen verstärkten Preiswettbewerb, der in der Stadt deutlicher ausfallen würde als auf dem Land. Damit würde aus Sicht des Rats ein Anreiz für Apotheker entstehen, sich in strukturschwachen Regionen niederuzassen.

 

Auch zum Thema Multimedikation soll die Regierung Stellung beziehen. Hier hatte der Sachverständigenrat die Einführung eines strukturierten Medikationsmanagements gefordert. In diesem Zusammenhang wollen die Grünen wissen, ob es seitens der Regierung bereits Überlegungen gibt, wie eine solche Tätigkeit honoriert werden soll, oder ob die Koalition davon ausgeht, dass diese Aufgaben über die bestehenden Honorierung von Apothekern bereits abgedeckt werden.

 

Nicht zuletzt sprechen die Grünen auch das Thema der Lieferengpässe an. Sie fragen, wo die Regierung Handlungsbedarf sieht und welche Regelungen geplant sind. Der Sachverständigenrat hatte in seinem Gutachten vorgeschlagen, die beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte bestehende Liste zu aktuellen Lieferengpässen zu einem verpflichtenden Melderegister auszuweiten. Bislang melden die Hersteller Engpässe auf freiwilliger Basis. /

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