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PharmaWeekend

Spannung pur in Tübingen

26.06.2018
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BPhD / Das diesjährige PharmaWeekend des Bundesverbandes der Pharmaziestudierenden in Deutschland (BPhD) fand Anfang Juni in Tübingen statt. Die Fortbildungsveranstaltung stand unter dem Motto »Entwicklungs- und Katastrophenpharmazie«.

Das Thema war für den Veranstaltungsort Tübingen prädestiniert, da sich die Eberhard-Karls-Universität mit dem Kurs »Pharmacy in Global Health«, welcher sich nicht nur an Studierende, sondern auch an Approbierte richtet, in diesem Bereich besonders engagiert. Aus diesem Grund ist es nicht überraschend, dass Professor Dr. Lutz Heide von der Universität Tübingen mit dem Festvortrag zum Thema »Global Health Pharmacy« die diesjährige Veranstaltung eröffnete. Ein englischsprachiger Vortrag wurde von Dr. Sven Normann von der University of Florida gehalten, der live aus Florida zugeschaltet wurde. Er verdeutlichte die Bedeutsamkeit der Katastrophenpharmazie.

 

Bundeswehr gibt Einblick

 

Weitere Referenten waren Christine Häfele-Abah von der Universität Tübingen, die den oben erwähnten Kurs gemeinsam mit Heide leitet, Jörg Schaaber von der BUKO Pharma-Kampagne sowie Holger Sulz, der im Universitätsklinikum Tübingen im Sachgebiet Katastrophenschutz tätig ist und zur »Kommunikation und Einsatzleitung bei Schadenslagen im Krankenhaus« referierte. Auch die Bundeswehr war mit Oberstabsapotheker Dr. Frederik Vongehr und Oberfeldapotheker Ronnie Michel vertreten und brachte den Teilnehmern interessante Einblicke in die Wehrpharmazie. Dr. Johannes Waltz, Direktor der »Strategy and Finance of the Global Schistosomiasis Alliance«, erläuterte in seinem Vortrag, wie man die Parasitose Schistosomiasis bekämpft. Natürlich durften auch humanitäre Hilfsorganisationen beim Thema Katastrophen- und Entwicklungszusammenarbeit nicht fehlen. Aus diesem Grunde waren »Apotheker helfen« mit Dr. Gerhard Gensthaler und »Apotheker ohne Grenzen« mit Petra Isenhuth vertreten und berichteten von ihren Erfahrungen in Einsätzen und humanitären Projekten.

 

Mehr als Frontalunterricht

 

Parallel zu den Vorträgen wurden auch zwei Workshops, ein Training sowie ein Planspiel für die Teilnehmer angeboten. Neža Trpin von der European Pharma­ceutical Students’ Association reiste ­dafür aus Slowenien an und erarbeitete in ihrem Time-Management-Workshop gemeinsam mit den Teilnehmern Strategien, die Hürden des Pharmaziestudenten-Daseins zu meistern. Auch der Präsident des BPhD, Max Willie Georgi, bereicherte mit einem Leadership-Training das Programm und zeigte die Unterschiede von »Boss« und »Leader« auf.

 

Medizinstudenten zu Gast

 

Die interprofessionelle Zusammenarbeit ließ sich bei der Veranstaltung ebenfalls erkennen, denn die Bundesvertretung der Medizinstudierenden Deutschlands (BVMD) durfte als Gast begrüßt werden. Juliane Springer und Sebastian Truffel hatten ein interessantes Planspiel zum Ausbruch einer Infektionskrankheit im Gepäck. Hier konnten die Teilnehmer ihr organisatorisches Geschick austesten und das Katas­trophen­szenario durchspielen. Pharmazeutin Djamila Klaffke und Medizin­studentin Lisa Specht erarbeiteten mit den Teilnehmern in ihrem Workshop »Zugang zu Medikamenten – die Rolle der Universitäten« mögliche Lösungsansätze für ein gerechteres Forschungssystem. Hier wurde die Rolle der deutschen Universitäten als öffentliche Forschungseinrichtungen heiß diskutiert.

 

Last but not least fand ein Ehe­maligen-Treffen statt, bei dem Max Willie Georgi aktuelle Themen, wie das aufzubauende Alumni-Netzwerk des BPhD, mit ehemaligen Mitgliedern besprechen konnte. Das 16. PharmaWeekend war ein voller Erfolg, und mit einer Stocherkahnfahrt, welche die Fachschaft Pharmazie Tübingen eigens für die Teilnehmer organisierte, endete ein spannendes, informatives Wochenende. Wir freuen uns sehr auf das nächste PharmaWeekend in Heidelberg und danken ganz herzlich der Fachschaft Tübingen für die tolle Organisation sowie allen Referenten und Gästen, die das PharmaWeekend mit ihrem Wissen und Engagement bereichert haben. Des Weiteren danken wir allen Sponsoren und Unterstützern, ohne die die Ausrichtung der Fortbildungsveranstaltung so nicht möglich gewesen wäre. /

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