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BPhD

Blick über die Grenzen

18.06.2014
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Von Sascha Manier, Düsseldorf / Einmal im Semester treffen sich Delegierte aus allen Pharmazie-Studienorten zu einer Tagung, um sich über ihre Interessen und Probleme auszutauschen. Diese Bundesverbandstagung (BVT) des Bundesverbandes der Pharmaziestudierenden in Deutschland (BPhD) wurde im Mai von der Fachschaft in Düsseldorf ausgerichtet. Die BVT stand unter dem Motto »Pharmazie einmal international betrachtet«.

Professor Dr. Peter Kleinebudde von der Universität Düsseldorf eröffnete die BVT mit einem Vortrag über Zukunftsgestaltung ohne Rücksicht auf Traditionen. Er betonte die Wichtigkeit der Studierenden bei der Gestaltung des Apothekerberufes und forderte auf, diese Rolle wahrzunehmen. Der Abend klang nach einer kurzen allgemeinen Einführung in die Arbeit des BPhD in der Düsseldorfer Altstadt aus.

Wettbewerb im Beraten

 

Nach organisatorischen Wahlen wurde am zweiten Tag der BVT das Patient Councelling Event eröffnet. Dabei hatten die Delegierten die Möglichkeit, gegeneinander in einem Beratungscontest anzutreten. Kathrin Schmid von der Bayrischen Landesapothekerkammer und Dörthe Koryciak von der Apothekerkammer Westfahlen-Lippe erklärten zuvor die Grundpfeiler der Offizin-Beratung. Im Anschluss traten die Studierenden in zwei Runden gegeneinander an. Als der kompetenteste Berater erwies sich dabei Jan-Georg Wojtyniak von der Universität in Saarbrücken.

 

Parallel fand nach kurzen Vorträgen der Deutschen Apotheker-und Ärztebank und der Deutschen Ärztefinanz der Vortrag von Professor Dr. Hartmut Derendorf aus Florida statt. »It’s the patient, stupid!« betonte die zentrale Rolle des Patienten in der Pharmazie der Moderne und forderte eine verstärkte Entwicklung der Pharmazie in diese Richtung. Derendorf erklärte auch, dass nur so eine effektive Nutzung unseres Gesundheitssystems möglich wird. Eine Möglichkeit der Fortbildung im praktischen Jahr wurde im Anschluss vorgestellt. Das Onlineportal »PhiP-Coach« befindet sich momentan noch in der Testphase, soll es aber demnächst Pharmazeuten im praktischen Jahr ermöglichen, apothekenspezifische Themen vertiefen zu können. Im Anschluss stellte Klaus Meier, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Onkologische Pharmazie, die Arbeit seiner Gesellschaft vor. Dabei verwies er vor allem auf die Besonderheiten von Tumorpatienten bei der Beratung und der Adhärenz-Betreuung. Meier stellte auch Projekte seiner Gesellschaft vor, die diese Aspekte der Fachwelt näherbringen sollen.

 

Podiumsdiskussion mit ABDA-Präsident

 

Höhepunkt des Tages war die Podiumsdiskussion um das Thema »Klinische Pharmazie und ihre internationalen Vorreiter«. Teilnehmer der Diskussionsrunde waren neben Derendorf ABDA-Präsident Friedemann Schmidt, Dr. Roberto Frontini (Chefapotheker am Universitätsklinikum Leipzig und Präsident der European Association of Hospital Pharmacists), Jochen Pfeifer (PharmD) und BPhD-Präsident David Reiner. Es wurden Themen wie die Integrierung der klinischen Pharmazie in die heutige Pharmazie und das Studium sowie das damit zusammenhängende Leitbild diskutiert. Im Anschluss an die Debatte wurden auch Fragen der Studierenden aus dem Publikum beantwortet.

Nach der Podiumsdiskussion folgte ein Vortrag von Studenten aus den USA, die derzeit bei Pfeifer einen Teil ihres praktischen Jahres absolvieren. Der Vortrag beinhaltete die zentrale Rolle der klinischen Pharmazie in der Arbeit des Apothekers in den USA und den großen Handlungsspielraum in der Therapie. So dürfen zum Beispiel Arzneimitteldosen von Apothekern korrigiert und verändert werden.

 

Dr. Petra Lange stellte danach die Arbeit des Vereines Apotheker ohne Grenzen vor. Sie beschrieb, wie Apotheker in Katastrophengebieten die Arzneimittelversorgung herstellen und aufrechterhalten können. Sie zeigte zudem Möglichkeiten für Studierende auf, sich in der Vereinsarbeit zu engagieren. Der Tag wurde mit Arbeit in den Workshops beendet. Hier wurden unter anderem mögliche Themen in Resolutionen erarbeitet und die zukünftige Strategie der Arbeitsgruppe »Pharmazie 2020« entwickelt. Der Tag klang bei einem Grillabend aus.

Neubesetzung im Vorstand

 

Am vorletzten Tag der BVT standen die Rechenschaftsberichte des Vorstandes zur Diskussion. Die Berichte wurden im Plenum besprochen und falls nötig ergänzt. Der nächste Punkt beinhaltete die Wahl der sechs neu zu besetzenden Vorstandsämter. Wir gratulieren unserer neuen Generalsekretärin Stefanie Bos aus Marburg, dem neuen Beauftragten für PJ und Recht, Karsten Wabbel aus Halle an der Saale, Young Pharmacist Lisa Nothnagel aus Frankfurt am Main, der Beauftragten für Public Relations, Stefanie Garreis aus Berlin, dem Beauftragten für Lehre und Studium, Maximilian Buch aus Berlin und der EPSA Liaison Secretary Dena Akbari aus Marburg. Wir danken ferner unseren Vorstandskollegen, die uns nach dieser BVT verlassen, für ihre Arbeit.

 

Nach den Wahlen wurden einige Neuerungen auf der Website des BPhD vorgestellt, deren Kernpunkt der neue Satireblog »Der Schubladenzieher« war. Sven Lobeda folgte mit seiner Vorstellung der Leitbildumfrage und der Auswertung der Curriculatabellen. Im Anschluss wurde das Fachschaftsdiskussionsforum eröffnet. Zentrales Thema war hier die unterschiedliche Anzahl an Klausurversuchen, die die Studenten an den einzelnen Pharmaziestandorten haben, bis sie exmatrikuliert werden. Nachdem in einem kurzen Austausch festgestellt wurde, dass es bundesweit große Unterschiede gibt, wurde der Vorstand damit beauftragt, diese Unterschiede detaillierter herauszuarbeiten. Der letzte Tagesordnungspunkt beinhaltete die Bewerbungen zur Ausrichtungen der 118. BVT. Tübingen konnte sich durchsetzen und wird damit die übernächste BVT ausrichten.

Erste-Hilfe-Kurs gefordert

 

Der letzte Tag der BVT begann mit der Vertiefung der Themen, die im Workshop für potenzielle Resolutionsthemen erarbeitet wurden. Nach kurzer Gruppenarbeit wurden neue Arbeitsaufträge an den Vorstand erteilt sowie ein Meinungspapier zur Zusammenarbeit von Ärzten und Apothekern verabschiedet. Daneben wurde eine Resolution verabschiedet, die eine Einführung von Erste Hilfe-Kursen im praktischen Jahr fordert. Beide Dokumente können in naher Zukunft unter abgerufen werden. Zu guter Letzt wurden an diesem Tag noch Projekte des Auslandsressorts vorgestellt. Christian Roth stellte den Vampires Cup sowie eine Gelegenheit, in den Vereinten Arabischen Emiraten ein Industriepraktikum zu absolvieren, vor. Daniela Kohlberg stellte in Vertretung von Kathrin Gasteyer die EPSA Summer University und das Autumn Assembly vor. Wiebke Bode stellte abschließend noch das Twinnet-Programm der EPSA vor.

 

Die 116. BVT in Düsseldorf wurde von folgenden Sponsoren unterstützt: Deutsche Ärzte Finanz, Noweda, Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Lilly Deutschland GmbH, EmraMed, Apothekerkammer Nordrhein und Apothekerverband Nordrhein, Apothekerverein von Düsseldorf und Umgebung, ARZ Service, Deutscher Apothekerverlag, Infectopharm und Ravati Seminare /

Die besten Ausbildungsapotheken 2013

Von Thomas Bammert / Auch in diesem Jahr hat der BPhD wieder die besten Ausbildungsapotheken ausgezeichnet. Aus 220 öffentlichen Apotheken und 25 Krankenhausapotheken, die von Pharmazeuten im Praktikum (PhiP) nach ihrer praktischen Ausbildung bewertet wurden, hat der Vorstand des BPhD die besten ausgewählt und ausgezeichnet.

 

Im Vorfeld hatten PhiP aus ganz Deutschland ihre Ausbildungsstätte anhand eines Fragebogens des BPhD bewertet. Deren Auswertung erfolgt über ein Credit-Point-System. Die daraus errechnete Punktzahl entscheidet, ob die entsprechende Apotheke das Prädikat »empfehlenswert« verliehen bekommt. Diese Apotheken werden dann über die Homepage des BPhD, sofern eine Einwilligung vorliegt, öffentlich bekannt gegeben. Die besten drei Apotheken erhalten zudem ein Zertifikat für he-rausragende Ausbildung.

 

Wie im vergangenen Jahr hat der BPhD- Vorstand sich auch für 2013 dazu entschlossen, jeweils die drei besten Offizin-Apotheken und Krankenhausapotheken auszuzeichnen. In der Kategorie Offizinapotheke belegte die BerlinApotheke Oranienburger Tor in Berlin den ersten Rang, den zweiten Platz teilen sich die Schwanen Apotheke in Offenbach und die Delfin Apotheke in Hannover. In der Kategorie Krankenhausapotheke ging der erste Platz an die Apotheke der Kliniken des Landkreises Heidenheim. Die Apotheke des Uniklinikums Erlangen und die Apotheke der St. Hedwig Kliniken Berlin belegten den zweiten Platz. Alle sechs Apotheken zeichnen sich durch herausragende Förderung und Weiterbildung der PhiP aus – besonders im Hinblick auf das Dritte Staats- examen und den späteren Beruf.

 

Diese Apotheken stehen beispielhaft für eine richtungweisende pharmazeutische Ausbildung. Der BPhD gratuliert herzlich und wünscht den Apotheken alles Gute und stets die Motivation, weiterhin eine derart gute und vorbildliche Ausbildung zu gewährleisten. Auf der Website des BPhD findet sich unter der aktuelle Fragebogen zum Ausfüllen. Jeder PhiP kann damit bei der Evaluation der besten Apotheken mitwirken. Zudem findet sich dort eine Vorstellung der Gewinnerapotheken inklusive eines Interviews. Wer weitere Fragen zum Thema PJ hat, schickt diese am besten an pj(at)bphd.de. /

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