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Zur Rose übernimmt Apo-Rot

Alles unter Dach und Fach

Die Schweizer Zur-Rose-Gruppe hat die Übernahme der Hamburger Versandapotheke Apo-Rot erfolgreich abgeschlossen. In Zukunft erfolgt der Versand von Arzneimitteln damit aus dem niederländischen Heerlen.
Stephanie Schersch
31.10.2018
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Im Mai hatte Zur Rose die Übernahme von Apo-Rot bekanntgegeben, rund fünf Monate später ist nun alles unter Dach und Fach. Mit diesem Schritt treibe man die Konsolidierung im größten europäischen Versandmarkt Deutschland weiter voran, heißt es bei Zur Rose. Zudem baue der Konzern seine führende Marktposition in Europa konsequent aus.

Seit Monaten investiert die Doc-Morris-Mutter insbesondere in den deutschen Markt. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen die Online-Apotheke Vitalsana übernommen und war beim Bremer Versender Eurapon eingestiegen. Vor wenigen Tagen kündigte zur Rose zudem an, nun auch die deutsche Versandapotheke Medpex für rund 170 Millionen Euro kaufen zu wollen.

Hintergrund der Expansionsstrategie dürfte vor allem das Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur deutschen Preisbindung für rezeptpflichtige Arzneimittel sein. Das Gericht hatte Versender aus dem EU-Ausland von dieser Vorgabe freigesprochen. Sie können ihren Kunden daher anders als deutsche Apotheken Rabatte auf Rx-Präparate anbieten.

Die Versandaktivitäten für den deutschen Markt möchte Zur Rose mittelfristig in der Doc-Morris-Zentrale in Heerlen bündeln. Dort soll ein Neubau entstehen, der die Kapazitäten bis 2020 verdreifacht. Auch das Versandgeschäft von Apo-Rot wird über Heerlen abgewickelt. Die Hamburger Apo-Rot-Apotheken sowie die über ganz Deutschland verteilten Partnerapotheken betrifft die Übernahme nicht. Sie bleiben weiterhin bestehen.

In der Schweiz baut die Zur-Rose-Gruppe derweil ihr Shop-in-Shop-Konzept in Kooperation mit dem Einzelhändler Migros weiter aus. Nach Filialen in Bern und Basel soll am 8. November nun eine dritte Apotheke in der Migros-Niederlassung am Züricher Limmatplatz folgen.

Foto: dpa

 

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